In den USA wird bald eine Autobahn speziell für Elektrofahrzeuge ausgebaut.
Der US-Bundesstaat Washington, wird einen Abschnitt der Interstate 5 (zwischen Kanada und Oregon) umbauen, um ihn an die Anforderungen von Elektrofahrzeugen anzupassen.

Ein Novum: Effiziente und optimal platzierte Ladestationen. Der größte Nachteil von Elektrofahrzeugen ist ihre Reichweite, die selten 200 km übersteigt. Daher ist geplant, entlang dieses Streckenabschnitts Schnellladestationen zu installieren. Konkret werden in Kürze zehn Stationen mit einer Leistung von 400 Volt und 30 Ampere an strategischen Punkten entlang des Abschnitts aufgestellt. So kann ein Fahrzeug in nur 30 Minuten auf 80 % geladen werden.
Und wie sieht es mit den Fahrzeugen aus? Die bevorstehende Markteinführung des Nissan Leaf und des Chevrolet Volt ist sicherlich ein Faktor für den Aufbau dieser neuen Infrastruktur. Es bleiben jedoch Fragen offen: Wie viel wird das Laden kosten? Wird sich die Infrastruktur trotz der prognostizierten geringen Verkaufszahlen von Elektroautos rentieren? Werden die Nutzer diesem System vertrauen? Wird es zuverlässig sein? Dieses beispiellose Experiment wird zweifellos wertvolle Informationen über diesen neuen und aufstrebenden Markt liefern.
