Im Allgemeinen ist die Kupplung eines Benziners nach 100.000 km und die eines Diesels nach weiteren 50.000 km verschlissen. Diese Lebensdauer kann jedoch je nach Wartung und Nutzung verlängert oder verkürzt werden. Sobald die Kupplung Verschleißerscheinungen zeigt, ist es ratsam, sie komplett zu ersetzen, um Getriebeschäden zu vermeiden.
Welche Anzeichen deuten auf Kupplungsverschleiß hin?
Wenn die Kupplung zu verschleißen droht, gibt sie mehrere leicht erkennbare Warnsignale ab.
Das Pedal wird härter oder weicher.
Das erste Anzeichen für einen notwendigen Kupplungswechsel ist ein verändertes Pedalgefühl. Jeder Fahrer ist an eine gewisse Kupplungsempfindlichkeit gewöhnt. Oftmals hängt dieses Symptom mit dem Verschleiß des Ausrücklagers zusammen. Zwar ist es möglich, das Lager einzeln zu ersetzen, dies wird jedoch nicht empfohlen. Der Austausch des Ausrücklagers allein erfordert eine recht aufwendige Demontage, und da die Kupplungskomponenten aufeinander abgestimmt sind, ist es ratsam, den gesamten Satz zu ersetzen.
Das Schalten wird schwergängig
Wenn das Schalten schwerfällt, insbesondere bei kaltem Motor, sollten Sie den Austausch des gesamten Kupplungssatzes in Betracht ziehen. Der Motor dreht hoch, ohne dass die Geschwindigkeit zunimmt
Dies ist zweifellos das deutlichste Anzeichen für Kupplungsverschleiß. Dreht der Motor hoch, ohne dass das Fahrzeug beschleunigt, rutscht die Kupplung. In diesem Fall ist ein Austausch des Kupplungssatzes unerlässlich. Das Fahrzeug startet ruckartig.
Wenn das Auto, insbesondere bergauf, ruckartig anfährt, deutet dies auf eine verschlissene Kupplung hin. Die Ursache kann jedoch auch woanders liegen. Dennoch empfiehlt es sich vorsorglich, die Kupplung zu prüfen, sobald dieses Symptom auftritt.
Das Auto macht schleifende Geräusche.
Obwohl dies auch andere Ursachen haben kann, ist ein ungewöhnliches Schleifgeräusch oft ein Hinweis auf Kupplungsverschleiß. Auch in diesem Fall ist ein Kupplungswechsel unumgänglich.
Wie prüft man die Kupplung?





