Kabellos aufladbare Elektroautos per elektromagnetischer Induktion? Klar! Klingt doch logisch! Doch in der Realität zeigt sich, dass hinter dieser genialen Idee einige besorgniserregende Einschränkungen stecken. Kabellose Induktion oder Elektrizität? Erinnern Sie sich an das kabellose Fernsehen, von dem wir Ihnen erzählt haben? Diese Technologie wurde maßgeblich von der Firma Witricity entwickelt.
Und raten Sie mal? Genau diese Firma erforscht nun, wie sie sich im Automobilsektor anwenden lässt. Aber: Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Fernseher und einer Autobatterie.
Parkplätze als Ladestationen? Aber bleiben wir optimistisch und sehen uns dieses Projekt genauer an, das in Zusammenarbeit mit Delphi, dem renommierten Automobilzulieferer, entwickelt wird. Die Idee: Parkplätze mit Sendern auszustatten, die induktives Laden von Autobatterien ermöglichen. Die beiden Partner geben bekannt, dass das System einsatzbereit ist. Als Beweis führen sie an, dass es eine Elektroautobatterie mindestens genauso schnell aufladen kann wie eine Kabelverbindung. Das wäre das Traumsystem eines jeden Autofahrers: keine Kabel mehr zum Anschließen, keine Zeitverschwendung, eine „2-in-1“-Zahlung am Parkautomaten (Parken + Strom)… Wo liegen also die Hindernisse? Die erste Sorge dürfte von den Kommunen kommen, da die Kosten für Anschaffung und Installation dieser Infrastruktur für die Allgemeinheit und Autovermietungen nach wie vor sehr hoch wären. Gleichzeitig müssten die Automobilhersteller ihre Batterien und Ladesysteme harmonisieren, was noch lange nicht beschlossene Sache ist. Witricity hat jedoch angekündigt, an einem sofort einsatzbereiten System zu arbeiten, das von den Herstellern problemlos in ihren Werken oder sogar nachträglich in Fahrzeuge integriert werden könnte. Fortsetzung folgt…





